Ökodesign und Energielabel: Gute Ansätze, teils schwache Umsetzung

Die EU-RechnungsprüferInnen haben sich die Wirksamkeit der EU-Regeln in den Bereichen Ökodesign und Energieverbrauchskennzeichnung angeschaut. In ihrem Sonderbericht fordern sie, einzelne Maßnahmen schneller umzusetzen und die Einhaltung stärker zu prüfen.

Grundsätzlich hätten die Maßnahmen der EU dazu beigetragen, den Energieverbrauch von Geräten durch eine bessere Energieeffizienz zu senken, so die PrüferInnen. Sie kommen jedoch zu dem Schluss, dass erhebliche Verzögerungen im Regulierungsprozess und die Nichteinhaltung der Vorschriften durch Hersteller und Einzelhändler den Prozess beeinträchtigten. Zudem berücksichtige die EU-Kommission bei ihrer Berechnungsmethode der konkreten Energieeinsparungen wichtige Punkte nicht. So komme es teilweise zu einer Überschätzung der Auswirkungen.

Den ganzen Bericht und eine Pressemitteilung des Europäischen Rechnungshofs finden Sie hier. [km]

Die Meldung wurde als EU-Umweltnews auf der Seite der DNR EU-Koordination veröffentlicht.

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