Lebenslänger

Längere Produktnutzung auf kommunaler Ebene unterstützen

Ressourcen- und Klimaschutz

Reparieren, Weitergeben, Teilen und Wiederverwenden verlängern die Nutzungsdauer von Produkten und sparen dabei wertvolle Ressourcen und Treibhausgase ein.

Ehrenamtliches Engagement und soziale Räume

Ob Repair Café, Tauschbörse oder Leihstation: gemeinschaftliche Angebote zur längeren Produktnutzung fördern Selbstwirksamkeit, das Miteinander und Wissensaustausch.

Lokale Wirtschaftsförderung

Eine gut ausgebaute lokale Infrastruktur für Reparatur, Second-Hand und Sharing lohnt sich für Bevölkerung und Kommune gleichermaßen – und stärkt regionale Wirtschaftskreisläufe.

Wie anfangen?

Leitfaden für kommunale Reparaturförderung

Welche Rolle kann eine Kommunalverwaltung spielen, um das Recht auf Reparatur vor Ort umzusetzen?

Wie können die unterschiedlichen Abteilungen einer Verwaltung reparierende Akteure unterstützen und den Bürger*innen Reparaturerfahrungen ermöglichen?

Und wo kann ich mir anschauen, wie das in der Praxis bereits funktioniert?

Diese Fragen beantwortet der neue Leitfaden des Runden Tisch Reparatur. Anhand von 12 Maßnahmen zeigen wir darin konkrete Ansatzpunkte kommunaler Reparaturförderung, unterfüttert mit dutzenden Beispielprojekten.

Netzwerk für Kommunen

Mit anderen Kommunen austauschen und voneinander lernen

Das LebensLänger-Netzwerk für Kommunen richtet sich an Vertreter*innen kommunaler Verwaltungen, die Reparatur, Tausch und Wiederverwendung vor Ort stärken möchten. Wenn Sie in einer kommunalen Verwaltung arbeiten und Maßnahmen vor Ort umsetzen können, sind Sie hier richtig. Unser Ziel ist es, Kommunen dabei zu unterstützen, geeignete Rahmenbedingungen für eine längere Produktnutzung zu schaffen und das Recht auf Reparatur lokal umzusetzen.

Welche Rolle kann die Kommunalverwaltung dabei konkret spielen? Wie können unterschiedliche Abteilungen Reparatur, Sharing und Second-Hand unterstützen und Bürger*innen diese Erfahrungen ermöglichen? Und wo gibt es bereits funktionierende Beispiele aus der Praxis?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich das LebensLänger-Netzwerk für Kommunen. Es bietet Raum für Austausch, Vernetzung und gemeinsames Lernen.

Machen Sie mit!

Netzwerk für Zivilgesellschaft

Mit zivilgesellschaftlichen Akteuren austauschen und gemeinsam Strategien entwickeln

Das LebensLänger-Netzwerk für Zivilgesellschaft richtet sich an Vertreter*innen zivilgesellschaftlicher Organisationen, Vereine oder (Reparatur)-Initiativen die Konsument*innen dabei unterstützen, Produkte länger und besser zu nutzen. Ob Repair Café, Verbraucherberatung, Umweltverband oder lokale Initiative: Wenn Sie vor Ort mit Menschen arbeiten und Wissen weitergeben, gehören Sie dazu. Unser Ziel ist es, Initiativen dabei zu unterstützen, Strategien für einen wirkungsvollen Wissenstransfer an Konsument*innen zu entwickeln.

Welche Rolle kann eine Initiative dabei konkret spielen? Wie können zivilgesellschaftliche Akteure Reparatur, Sharing und Second-Hand-Angebote verbreiten und ihr Wissen über längere Produktnutzung wirksamer teilen? Und welche Strategien zur Umsetzung in der Praxis funktionieren am besten?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich das LebensLänger-Netzwerk für Zivilgesellschaft. Es bietet Raum für Austausch, Vernetzung und gemeinsames Lernen.

Machen Sie mit!

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Über das Projekt

Von April 2026 bis März 2029 führen wir als Runder Tisch Reparatur e.V. das Projekt „LebensLänger - Gemeinsam, wissenschaftlich, zielgerichtet zum Nutzungswandel von Produkten aktivieren und befähigen“ durch, gefördert durch die Nationale Klimaschutzinitiative  (Förderkennzeichen 67KF0219E). Das Projekt wird als ein Verbundprojekt  mit unseren Partnern WWF Deutschland (WWF), Wuppertal Institut für  Klima, Umwelt, Energie gGmbH (WI), Universität Bamberg (UB) und dem Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP) umgesetzt.

Im Rahmen des Projekts möchten wir dazu beitragen, die Lebens- und Nutzungsdauer von Produkten in den Sektoren Elektrogeräte, Möbel und Textilien zu verlängern und ihre Nutzung zu intensivieren. Ziel ist es, Konsument*innenakzeptanz und Vertrauen durch fachlich fundierte Kampagnen und Bildungsaktivitäten zu stärken, lokale und überregionale Infrastrukturen für längere Produktnutzung auszubauen und geeignete Rahmenbedingungen für entsprechende Angebote zu schaffen.

Der Runde Tisch Reparatur e.V. ist im Projekt für die Vernetzung von Kommunen zuständig, die lokale Infrastrukturen für längere Produktnutzung stärken möchten, etwa durch Reparatur-, Sharing-, Tausch-, Wiederverwendungs- oder Second-Hand-Angebote. Unser Ziel ist es, Kommunen dabei zu unterstützen, geeignete Rahmenbedingungen für diese Ansätze zu schaffen und so praktische Möglichkeiten für längere Produktnutzung vor Ort zu verankern.

Zudem baut der RTR im Rahmen des Projekts das LebensLänger-Netzwerk für Zivilgesellschaft auf. In diesem Netzwerk treffen sich zivilgesellschaftliche Organisationen, Vereine und Initiativen, die mit Menschen vor Ort arbeiten und Wissen weitergeben. Gemeinsam entwickeln wir Strategien für einen wirkungsvollen Wissenstransfer, damit mehr Menschen befähigt werden, Produkte zu pflegen, zu teilen, weiterzugeben, wiederzuverwenden, zu reparieren und insgesamt länger im Einsatz zu halten.

Die LebensLänger Projektpartner bauen gemeinsam folgende Lebenslänger-Netzwerke auf:

  • LebensLänger-Netzwerk für Kommunen
  • LebensLänger-Netzwerk für Umternehmen
  • LebensLänger-Netzwerk für Zivilgesellschaft
  • LebensLänger-Netzwerk für Wissenschaft
Projektteam "Lebenslänger"
Projektteam "Lebenslänger"
BMUKN_NKI_gefoerdert_GRB_DE_2025_quer@4x-8

Aktuelle Beiträge zum Projekt Reparaturstadt (2023-2025)