Gemeinsam reparieren statt kapitulieren – Reparatur trifft 3D-Druck

Bericht von Astrid Lorenzen (SDC)
Foto: (c) Nikolaus Marbach

 

Am Sonntag, den 19. November fand im Rahmen der Europäischen Woche der Abfallvermeidung vom Sustainable Design Center (SDC) und kaputt.de im Impact Hub Berlin in Kreuzberg ein erweitertes Repair Café statt, bei dem Reparatur auf 3D-Druck traf und mit Hilfe des 3D-Druckers Ersatzteile produziert wurden.

In dem Versuchsaufbau haben wir vier Stationen errichtet. Dort wurde repariert und diagnostiziert, 3D-modelliert, 3D-gedruckt und falls nötig die 3D-gedruckten Teile nachgearbeitet. Die Stationen wurden dank der Unterstützung vom Happy Lab Berlin, dem 3D-repairCafé (TU Berlin), dem CCC Berlin, Reparateuren aus Repair Cafés, Reparateuren von kaputt.de mit engagierten, fähigen Leuten und Geräten besetzt.

Zwischendurch konnten sich die zahlreichen Besucher und Teilnehmer in Impulsvorträgen zum Thema 3D-Druck Filamente (3dk) und zum Scannen für den 3D-Druck (Holocreators) informieren.

Begleitet von Soulmusik aus dem 3D-reparierten Plattenspieler wurde gelötet, geschraubt, modelliert, gedruckt und sich ausgetauscht.

Im anschließenden Get Together wurden Ideen zur Vernetzung gesammelt und wichtige Themen wie die Klärung der rechtlichen Rahmenbedingungen beim Austausch von 3D-Dateien, sowie das Ansprechen von Herstellern angesprochen. Neben dem Erreichen einer großen Masse über Online-Plattformen, sollten jedoch auch die Graswurzelbewegungen in dem Gebiet gestärkt und die Vernetzung vorangetrieben werden. Dazu haben wir mit dieser Veranstaltung hoffentlich einen Beitrag durch das gegenseitige Kennenlernen von Vertretern aus dem 3D-Druckbereich und dem Reparaturbereich leisten können.

Hier geht es zum Blog des Projekt.

Antonia Reichwein

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