Frankreich: Kfz-Werkstätten müssen (manchmal) auch gebrauchte Ersatzteile anbieten

Seit dem ersten Januar 2017 sind Kfz-Werkstätten in Frankreich gesetzlich dazu verpflichtet, gebrauchte Ersatzteile anzubieten. Die gebrauchten Ersatzteile müssen aus offiziellen Altfahrzeug-Verwertungszentren stammen und der Qualität von Neuware entsprechen. Ausgenommen sind Fahrzeugachsen, nicht-demontierbare Fahrwerksteile, Brems- und Lenkungssysteme – sowie nicht geklebtes Glas und unentgeltliche oder durch vertragliche Garantieleistungen gedeckte Wartungs- und Reparaturleistungen. Ausgenommen sind auch Reparaturen im Zusammenhang mit Rückrufaktionen seitens der Autohersteller.  Auch wenn die Lieferzeit gebrauchter Ersatzteile die Werkstattarbeiten erheblich verzögern oder der Einbau nach Ansicht des Kfz-Betriebs ein Gesundheits-, Umwelt- oder Verkehrssicherheitsrisiko darstellen, sind die Werkstätten von dieser Pflicht befreit. Ein Verstoß gegen die Verordnung wird bei natürlichen Personen mit 3.000 und bei juristischen mit 15.000 Euro geahndet.

Hier gibt es ausführliche Informationen 

Foto: Andreas Schwartzkopf (Creativ Commens)

 

 

 

 

Christine Ax

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